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Hör nicht auf zu beten!


Vielleicht geht es dir manchmal auch so? Du betest für eine Sache, zum Beispiel, dass deine Umstände leichter werden. Oder du betest für Heilung in deiner Familie. Du betest für die Klärung und den Abschluss einer Sache. Oder möglicherweise betest du seit Jahren für einen Ehepartner. Wir beten und beten und suchen vermeintlich nach dem von uns so sehr ersehnten Wunder. Wochen und Monate vergehen und wir können keinerlei Veränderung feststellen. Wir sehen die Wolke für den erbetenen Regen nicht, egal wie sehr wir uns auch bemühen, die Gebetserhörung bleibt weiter aus. Möglicherweise fangen wir an, unsere eigene Beziehung zu Gott zu hinterfragen. Vielleicht denken wir, dass wir etwas im Glauben nicht richtig gemacht haben. Vielleicht waren wir Gott in letzter Zeit nicht nahe genug und haben uns zu wenig Zeit genommen, um uns mit seinem Wort zu füllen? Aber Gott kennt uns und sieht uns, er weiß, mit welchen Herausforderungen wir zu kämpfen haben. Unsere Gebete sind unserem Vater deswegen nicht weniger wichtig. Doch mit der Zeit schleicht sich ein gewisser Frust und manchmal auch Resignation über die noch ausbleibende Gebetserhörung ein. Und schnell fragen wir uns: Was soll ich schon länger beten, wenn meine Gebete nicht erhört werden? Verändern meine Gebete in meinem und im Leben der anderen noch was? Ich habe mich bei diesen Gedanken ertappt, als ich nach 3 Jahren Gebet immer noch in derselben Situation steckte. Gefühlt hat sich im Sichtbaren einfach nichts verändert. Leider sehen wir nur das Sichtbare, aber wir sehen nicht, was sich für uns im Unsichtbaren bewegt. Ein gutes Beispiel dafür finden wir in der Bibel im Buch Daniel.


Schon an dem Tag, als du anfingst zu beten, hat er dich erhört. Darum bin ich nun zu dir gekommen. Aber der Engelfürst des Perserreichs stellte sich mir entgegen und hielt mich einundzwanzig Tange lang auf. Doch dann kam mir Michael zur Hilfe, einer der höchsten Engelfürsten. Ihm konnte ich den Kampf gegen den Engelfürsten der Perser überlassen. Dan 10, 12-13 HFA

Das soll uns Hoffnung und Mut geben. Gott hört jedes unserer im Glauben gesprochener Gebete. Gott ist unser Vater und ihm entgeht nichts. Aber die Welt gibt uns manchmal ein

Gefühl der Machtlosigkeit, nichts verändern zu können. Doch du kannst sehr wohl etwas verändern. Hör nicht auf zu beten, zu hoffen und zu glauben, auch wenn es gerade hoffnungslos aussieht. Gott hat alles in der Hand.

Darum sage ich euch: Bittet Gott, und er wird euch geben! Sucht, und ihr werdet finden! Klopft an, und euch wird die Tür geöffnet! Luk 11,9 HFA


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